Willkommen im Floisdorf-Blog
Hier finden sich die aktuellsten Berichte rund um die Vereine und das Dorfleben des kleinen Ortes Floisdorf in der Nordeifel
Für die Einweihungsfeier wurde heute Abend das Festzelt auf dem Ceslaus Maria Schneider Platz aufgebaut. Schnell ging alles von statten, weil viele Hände anpackten und die meisten Helfer schon oft
Erfahrungen im Auf- und Abbau dieses Zeltes hatten, das dieses Jahr zum 16. Mal aufgebaut wurde. Anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Kirchenchores war diese Konstruktion erstmalig 1990 von Vereinskartell auf dem Platz errichtet wurde. In diesem Jahr wird es allerdings länger aufgebaut stehen bleiben, nämlich bis Ende August, wenn der Kirchenchor ein Fest zum 115jährigen Bestehen plan.
Vielleicht findet sich in den kommenden Monaten ja auch der ein oder andere zusätzliche Anlass, das Zelt zum Feiern zu nutzen. Im Namen aller, dieses Angebot nutzen werden, sei ein Dank an die fleißigen Helfer des Aufbaus gesagt, wenn es mir erlaubt sein sollte, dies zu tun. gestern wurde auch ein anderes Domizil
hergerichtet. Paul reiner Züll brachte an der Kapellenwand die von ihm gefertigten Konsolen an, auf den die gestifteten Figuren der Gottesmutter und des hl. Josef ihren Platz finden sollten. Angeschlossen an die Sicherungsanlage sind die beide zusammen mit zwei Engelfiguren im hinteren Kapellenteil die ersten ständigen Bewohner der Hubertuskapelle.
Da war auch noch Pankratius
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Am vergangenen Sonntag feierte die Pfarrgemeinde ihr Patrozinium nicht ganz so wie man es seit Generationen gegangen wurde, aber dennoch mit großer Beteiligung der Bevölkerung. Erstmals seit vielen, vielen Jahren wurde
das feierliche Hochamt, das Pfarrer Arenz und Pfarrer Kraus gemeinsam zelebrierten, nicht am Festtag selbst, sondern am Vorabend gefeiert. Bei Einzug mußte sich die kleine Prozession von Messdienern und den beiden Zelebranten ihren Weg durch die Besucherschar suchen. Die Pfarrkirche war zu klein für die große Schar der Gottesdienstteilnehmer In den Bänken sucht man vergebens einen Platz und unter dem Turm und in den Seitengängen waren auch die
Stehplätze fast ausgebucht. Um ehrlich zu sein, es lag nicht nur am Patroziniumsfest, sondern eine große Zahl Trierpilger, die an diesem Samstag Quartier im benachbarten Eicks bezogen hatten, wohnten dem Gottesdienst bei. Sonntags dann ungewohnt nur ein Wortgottesdienst bevor die Sakramentsprozession wie üblich durch die Straßen Floisdorfs zum Pankratiusbrunnen zog, wo Pfarrer Zensus das Wasser. Entgegen macher Befürchtung war die Teilnehmerzahl an der Prozession auch in diesem Jahr sehr hoch, ein Zeichen für den hohen Stellenwert, den dieses Fest im Jahresablauf Floisdorfs einnimmt. Ein Dank an alle Teilnehmer, ein besonderer Dank an den Kirchenchor für die Gestaltung des Hochamtes am Samstagabend, der freiwilligen Feuerwehr für Ihren Ordnungsdienst und dem Musikverein für den Beitrag zur Gestaltung der Prozession ist mehr als angebracht. Dann am Nachmittag noch ein weitere Premiere, diesmal inden Reihen des Musikvereins. Zum ersten Mal trug Alexander Inden die "Farben des Musikvereins" im Festzug anläßlich des Musikfestes in Bleibuir. An dieser Stelle sei dem jungen Musiker weiterhin viel Freude beim Musizieren gewünscht.
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| Wie vor mehrals 30 Jahren |  |
In diese Zeit, als Floisdorf sich Lorbeeren im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" verdiente, fühlte man sich heute zurückversetzt. Blumen, Pflanzen überall wohin man sieht, wenigstens an der Hubertuskapelle war es heute so. Ich staunte nicht schlecht,
als ich die Kapelle am heutigen Nachmittag besuchte, seit 7.00Uhr war man fleißig zu Werke gewesen, um mehr als 800 Pflanzen rund um die Kapelle zu pflanzen. Kurz nach Mittag war das Werk vollendet, für das man anfänglich sogar mehr als einen Tag Arbeit eingeplant hatte. Eine
großzügige Spende bescherte uns die Blumen- und Pflanzpracht im Umfeld der Hubertuskapelle. Die riesige Pflanzenmenge war von der Baumschule Loben aus Kuchenheim hatte bereitgestellt und bereits gestern mit einem großen Anhänger nach Floisdorf transportiert worden. Von fachmännischer Hand wurden die einzelnen Pflanzen in der
Böschung verteilt, große Sträuche an markanten Punkten im Umfeld platziert. Gepflanzt wurde dann von eigenen Leuten und wie gesagt bereits kurz nach Mittag hatte die Hubertuskapelle erneut ein neues Aussehen. Eindrucksvoll und schön präsentiert sie sich jetzt ein paar Tage vor der Einweihung. Jetzt wird man in den nächsten Tagen den Schlußpunkt setzen können. Vor dem Kapellenhügel wird ein Platz noch eingeebnet und Ruhebänke aufgestellt. Wenn alles wie geplant abläuft, sollte auch der Weg zur Kapelle noch eine Asphaltschicht erhalten. Dann können die Gäste kommen und staunen, so hoffen wir wenigstens.
Der "kleine
zwei Tonnen Koloss" vom Tötschberg
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Pflanztag an der Hubertuskapelle. Schon am frühen Morgen gegen
8.00 Uhr standen Gottfried Brauner und Julius Esser in Kuchenheim bei Euskirchen vor der Baumschule Loben bereit, um den zugesagten und bereits versandfertig vorbereiteten Baum mit Traktor und Anhänger abzuholen. Ein mehrere Meter hohe Platane musste nach Floisdorf transportiert werden.
Nachdem man am Nachmittag die Bänke der Kapelle wieder an ihren Platz gebracht hatte (der bearbeitete Fliesenboden ließ dies jetzt
wieder zu) wurde die Pflanzaktion in Angriff genommen. Zunächst wurde der genau Standort festgelegt, er sollte weder den Blick auf die Kapelle versperren, noch sollte er den schönen Ausblick in die Landschaft zu stark einschränken. Im harmonischen Zusammenspiel
von Technik und Handarbeit wurde ein großes Loch für den Baum ausgehoben, das den Pflanzballen des Baumes aufnehmen sollte. Ohne die Kraft des Baggers wäre es den Pflanzern sicherlich
schwerer gefallen, die etwa zwei Tonnen schwere Platane an ihren vorgesehenen Platz zu bringen. Aber die Kraft der Technik erledigte diese Hub- und Transportarbeit mit spielerischer Leichtigkeit. Auf eine dicke Schicht Mutterboden wurde der „Pflänzling“ abgelassen und anschließend das schützende Geflecht aus Maschendraht vom Pflanzballen entfernt. Repräsentanten der verschiedenen Generationen beobachteten die Aktion interessiert, als die
Platane dann aufgerichtet wurde. In richtiger Lage fixiert füllte man
den freien Raum mit Mutterboden auf und wässerte ihn, um dem Baum einen hoffentlich guten Start ins Leben an neuer Stelle zu ermöglichen. Die schwierigste Aufgabe des Vorhabens war geschafft. Zufrieden konnten Beobachter und Pflanzer eine erfolgreiche Zwischenbilanz ziehen.
Mit einem Drainageschlauch sicherte man dann die richtige Wasserversorgung für späteres notwendiges Gießen. Heute sorgte die
jüngste vertretene Generation für ausreichend Wassernachschub. Wie allen anderen schien auch Fabian Spaß und Freude an der Arbeit zu haben. Bei solcher Pflege und Fürsorge wird der gewünschte Erfolg, das Anwachsen des doch schon relativ großen Baumes entgegen der
Weisheit „alte Bäume verpflanzt man nicht“ gelingen. Gesichert mit einem Gerüst aus Pfählen und daran festgezurrten Seilen, wie das im abendlichen Licht aufgenommen Titelbild zeigt, wird unser „kleiner zwei Tonnen Koloss“ vom Tötschberg“ hoffentlich auch den stürmischen Attacken starker Windböen standhalten können.
Geschlossen und versiegelt
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ist ab heute die Hubertuskapelle wieder für eine kurze Zeit. Wie man sieht sind auch die Bänke wieder aus dem Innenraum entfernt worden. Der Grund liegt alleine darin, dass am heutigen Vormittag die abschließende Bearbeitung von Boden und Fensterbankfliesen begonnen hat. Mit einer rotierenden Bürste wird ein spezielle Seifenlösung auf die Fliesen aufgetragen, die dann in
das Steinmaterial eindringt und es versiegelt. Bereits nach der ersten Bearbeitung fühlte man deutlich die schützende Wirkung dieser Seife, der Boden war wesentlich glatter. Diese Prozedur muss noch mehrfach wiederholt werden, bevor dann zum Schluß der Boden endgültig poliert wird und dann seine endgültiges Aussehen erhält. Wie das Bild zeigt sind aber auch neue Einrichtungsgegenstände zur Kapelle geschafft worden. Gestern wurde wieder am provisorischen "Altar" experimentiert. Ein Holzgestell angefertigt aus den restlichen Brettern der Bänke wird das Gerüst des Altar darstellen. Geplant ist mit Tüchern die Wand abzuhängen um Altarkreuz und Hubertusfigur ansprechend plazieren zu können. Wie sich dann das endgültige Aussehen des Chorraumes einmal präsentieren wird, bedarf dann noch weiterer
Überlegung.
Am Sonntag morgen war auch wieder eine Spezialistentätigkeit gefragt. Der Anschlag der Glocke sollte noch optimiert werden. Eine Aufgabe, die viel Fingerspitzengefühl erforderte. Die Zeiten Lauf- bzw. Pausenzeiten des Antriebsmotors mussten immer wieder korrigiert und verändert werden, bis man endlich nach langer Läutzeit die bestmöglichste Einstellung gefunden hatte. Wie man ohne Zweifel feststellt, es sind noch die kleinen Dinge, die vervollständigt werden müssen. Die letzten richtig großen Unternehmungen starten morgen (bzw Anfang nächster Woche) und am Freitag. Was geschieht morgen? Morgen kommt der Baum, der am Abend seinen Platz im Kapellenvorfeld finden soll. Die Anpflanzung wird dan Anfang der Woche das Kapellenumfeld eingrünen. Und schwarz wird voraussichtlich die Zufahrt, wenn wie geplant der Weg zum Tötschberg und der Parkplatz ihre Asphaltschicht erhalten sollen. Pfingstsonntag kann kommen, kommen auch Sie und schauen Sie sich an, was auf dem Tötschberg entstanden ist. 9.00Uhr Pfarrkirche Pfingstgottesdienst, gegen 9.45 Uhr Prozession zum Tötschberg mit Segnung der Kapelle und offizieller Einwehungfeier, anschließen gemütliche Feier unter dem Zelt am Ceslaus Schneider Haus. Für Erfrischungen und einen Imbiss ist gesorgt, Sie sind herzlich eingeladen.
08.05.2005
10.00Uhr
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Herzliche Einladung zum Pankratiusfest (leider) einmal etwas anders
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Leider wird in diesem Jahr das Fest des Pfarrpatrons, des hl Pankratius, einmal etwas anders gefeiert werden müssen, als es seit Generationen in Floisdorf üblich war. Es war trotz großen Bemühungen nicht machbar, wie sonst üblich, ein Festhochamt auf den sonntäglichen Festtag zu legen. Das Festamt wird der festen, sonntäglichen Regelung Willen, am Vorabend, Samstag um 19.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Pankratius stattfinden. Am Sonntag Morgen dann lädt die Pfarrgemeinde um 10.00 Uhr zu einer Andacht mit Festpredigt zu Ehren des Heiligen und anschließend die jährliche Eucharistische Prozession durch den Ort zum Pankratiusbrunnen, wo der sakramentale Segen ausgeteilt wird. Wenigstens kann dieser Teil der alten, sehr alten Floisdorfer Tradition am Vormittag beibehalten werden. Ich hoffe, dass trotz dieser veränderten, äußeren Form ohne Festhochamt viele wieder den Weg nach Floisdorf finden, wie es in all den Jahren der Fall war, obwohl diese Änderung dem Fest meiner Meinung nach nur schaden kann. Möglicherweise bleiben viele Auswärtigen Gäste, die regelmäßig das Pankratiusfest besucht haben, den Feierlichkeiten fern. Deshalb bitte ich vor allen Dingen die Floisdorfer durch ihre Teilnahme ihre Verbundenheit zum Fest des Pfarrpatrons zu zeigen und nicht aus Unmut über die geänderte Form auch den geplanten Feiern fern zu bleiben. Ich weiß, dass viele mit Unverständnis auf diese Änderung reagieren, ich kann sie sehr gut nachvollziehen, aber eine rückläufige Teilnehmerzahl wird dem Bestand unseres über Generationen hinweg liebgewonnen Festes nur nachteilig sein.
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Herzlich Willkommen wie jedes Jahr
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Dieser Gruß gilt den Trierpilger aus Mönchengladbach-Hardt, die am Sonntag zum 24. Mal ( ? ich weiß es nicht genau) Floisdorf als Etappenziel hatten. An einem heißen Tag, der einem Hochsommer Ehre machen würde, trafen sie auf ihrem Fußweg nach Trier gegen 18,30 Uhr Floisdorf ein. Bevor sie auf Familien im Ort zum Nachtquartier verteilt wurden, durften sie im Hof der Familie Inden eine erste wohlverdiente Erfrischung entgegennehmen. Den Pilgern sei eine weitere glückliche Pilgerschaft bei angenehmeren Temperaturen gewünscht bis sie an Christi-Himmelfahrt in Trier eintreffen und am kommenden Samstag die Heimat wieder erreichen.