Richtspruch für eine Kapelle
(vorgetragen von Zimmerermeister Willi Schneider) |
Um 14.30 Uhr am vergangenen Sonntag war es soweit. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach Gründung der IG Tötschberg (am 03.11.2003) konnte auf dem Tötschberg das Richtfest für die Hubertuskapelle gefeiert werden. Alle am Bau Aktiven war zu dieser kleinen Feierstunde geladen. Da viele Hände zum Gelingen des Bauwerkes beigetragen hatten, hofften die Initiatoren
niemand vergessen zu haben. Der Wind blies kräftig auf den Höhen des Tötschbergs als man sich vor der Kapelle versammelte. Auf dem Gerüst im Innern begrüßte traditionsgemäß der Zimmerermeister (Willi Schneider aus Schwerfen) in schmucker Handwerkerkluft die Bauherrn, den Arichtekten, und alle Kollegen vom Bau. In seinem Richtspruch wünschte er dem Bauvorhaben eine glückliche,
weitere Entwicklung. Nach diesen Glückwünschen erhob er sein Glas und zerschmetterte es anschließend auf dem Boden der Kapelle. In einem kurzen Bericht schilderte IGT Vorsitzender Josef Drügh den Verlauf des Baues und dankte allen für die geleistete Arbeit, besonders Veit Zimmer, der das äußere Mauerwerk der Kapelle errichtete und dafür von vielen Experte bereits großes Lob für sein handwerkliches Geschick
erhalten hatte. Josef Drügh lud dann die Anwesenden zum gemütlichen Teil der Feier auf den Saal Engels. Dort konnte er dann noch die bereits fertiggestellte Turmspitze für die Kapelle vorstellen. Johannes Lückenbach hatte Kreuz und Hahn geschmiedet. Josef Drügh meinte dazu: "Vergoldet ist er auch schon, wer das finanziert hat, weiß ich nicht. Aber Hauptsache das Gold ist drauf". Wenn jetzt im nächsten Frühjahr der Turm auf der Kapelle errichtet ist, wird dieses Kreuz mit Hahn als eine weitere handwerkliche Meisterleistung die Spitze der Kapelle zieren. Dann war es endlich so weit, der vorbereitete kleine Imbiss konnte seiner Bestimmung übergeben werden, zur Freude und Stärkung von groß und klein.




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